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Feldenkrais

Die Feldenkrais-Methode ist ein ganzheitlicher Lern- und Entwicklungsprozeß. Eine Zunahme an Aufmerksamkeit und Wahrnehmung für unser Tun gibt uns die Möglichkeit, unsere Lebensqualität zu verbessern. Bewegung ist ein einfacher und für alle zugänglicher Weg, um zu erforschen, wie wir etwas tun.
Die Fähigkeit, die Neugier und die Lust zum Ausprobieren und sich Selbst-Entdecken wird wieder wachgerufen. Wir können deutlicher spüren, welches unserer Gewohnheiten und Muster sind, aber auch Alternativen entdecken und damit unsere Handlungsvielfalt vergrößern.

Menschen jeden Alters und jeglicher Konstitution können mit der Methode lernen:

  • das Konzentrations- und Wahrnehmungsvermögen zu verbessern
  • Bewegungen bewusster, leichter, eleganter und angenehmer auszuführen
  • Bewegungsabläufe durch einen ausgeglichenen Muskeltonus und verbesserte Koordination zu optimieren
  • insgesamt einen flexibleren Umgang mit sich selbst und den Anforderungen in Alltag und Beruf zu entwickeln

Moshe Feldenkrais (1904-1984)
Er wurde in Russland geboren und wanderte mit 14 Jahren nach Palästina aus. Neben seinen technisch-wissenschaftlichen Interessen als Physiker forschte er intensiv im Bereich Bewegung.
Er beschäftigte sich u.a. mit Judo, der frühkindlichen Bewegungsentwicklung, Anatomie, Neurophysiologie und –psychologie. Seine Entdeckungen und Erkenntnisse ließen ihn eine Bewegungs- und Lernmethode entwickeln, die auf der natürlichen und organischen Funktion und Lernfähigkeit des menschlichen Nervensystems basiert.

"Eine Gesellschaft von Männern und Frauen, die mit größerer Selbstbewusstheit ausgestattet ist, wird, so glaube ich, eine sein, die sich eher um die menschliche Würde Ihrer Mitglieder bemüht, als primär um die abstrakten, kollektiven Begriffe von menschlicher Gesellschaft." Moshe Feldenkrais

Gruppenunterricht Bewusstheit durch Bewegung

Kleinschrittige Bewegungsabläufe, die sich sowohl an der menschlichen Bewegungsentwicklung als auch an alltäglichen Bewegungen orientieren, werden verbal angeleitet. Sie können forschend, leicht und spielerisch und ohne jede Anstrengung ausgeführt werden und jede/r folgt ihren/seinen eigenen Möglichkeiten.

Das Nervensystem nimmt feine Unterschiede wahr und kann Alternativen erkennen. Bewegungszusammenhänge und -abläufe Werden dadurch bewusster und die eigene Körperorganisation und das Bewegungsrepertoire erweitert sich.

Einzelunterricht Funktionale Integration

Durch Berühren und passives Bewegtwerden entsteht ein meist nonverbaler Dialog, durch den Zusammenhänge des Bewegungssystems erkannt und bewusst werden können. Dabei wird auf die Einzigartigkeit und die individuellen Bedürfnisse der/des Einzelnen eingegangen.

Literatur:

Bewusstsein durch Bewegung Der Fall Doris. Abenteuer im Dschungel des Gehirns. Die Entdeckung des Selbstverständlichen Das starke Selbst.
Alle Titel sind im Suhrkamp Verlag erschienen.