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Integratives Klettern nach Scharler (ITK)



Das Klettern und Hangeln ist ein wichtiges Basismuster der menschlichen Motorik und Vertikalisation des Menschen. Die Kletterbewegung („vertikales Krabbeln“) beinhaltet elementare Programme zur Verschaltung der Muskulatur innerhalb geschlossener Funktionsketten, welche das Fundament für die Bewegung in der Vertikalen darstellen. Nun sollten wir uns die Frage stellen:

„Welches Kind geht, bevor es krabbelt?“

Diese oben genannten „Steuerungsprogramme“ werden durch Verletzung und chronische Schmerzen verändert. Auch die Umgebung erfährt dabei meistens reaktive Veränderungen in Bezug auf Kraft und Koordination.

Ziel der Klettertherapie ist die Reorganisation und Optimierung von diesen gestörten Bewegungsprogrammen, wobei die Wiederherstellung der normalen Ansteuerungsfähigkeit der Muskulatur trainiert wird. Das ITK kann in allen Bereichen eingesetzt werden und bietet zusätzlich neurophysiologische und motivierende Therapieansätze.

Der spezifische Transfer von Sportart zur Therapie reduziert die Anforderungen für Patienten und reduziert somit das Gefahrenpotential und ist mit einer Gymnastik an einer Sprossenwand vergleichbar.