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Kiefergelenksbehandlung (CMD)

Aufgrund einer Fehlbelastung im Bereich des Kiefergelenkes kann es beim Patienten zu vielschichtigen Beschwerden des Kiefergelenkes selbst und des gesamten Körpers kommen.

Durch eine ausführliche Befundaufnahme lässt sich feststellen, ob die Beschwerden in einem ursächlichen Zusammenhang zum Kiefergelenk und damit auch zu seiner Kaumuskulatur stehen.

Die Kaumuskulatur verfügt über außerordentliche Kräfte, lässt sich allerdings auch leicht durch „physischen und psychischen Stress“ negativ beeinflussen. Wir alle wissen nur zu gut, was es bedeutet „die Zähne zusammen zu beißen“ oder „zähneknirschend“ etwas zu tun.

Nun gibt es wesentliche anatomische Verbindungen:
Zum einen über die Knochen des Schädels und die Kiefergelenke abwärts die Wirbelsäule entlang bis hin zum Becken, zum anderen über die Muskulatur und fasziale Strukturen zu Nerven, Gefäßen und Inneren Organen. Dieses „Wunder der Konstruktionen“ ermöglicht beim Gesunden ein perfektes Funktionieren des menschlichen Körpers. Im Falle einer Fehlbelastung ergibt sich jedoch eine Kette von Fehlfunktionen, die sich über den gesamten Körper ausbreiten kann.

Die Physiotherapie behandelt in diesem Fall in erster Linie das Kiefergelenk und die Kaumuskulatur. Dies in einer relativ hohen Behandlungsfrequenz (1 – 2 x pro Woche).

Die Osteopathie kümmert sich hauptsächlich um die absteigenden Strukturen – die gesamte Wirbelsäule, das Becken, Faszien, Nerven, Gefäße und Innere Organe. Meist genügen 1 bis 3 Behandlungen in einem Abstand von 2 bis 4 Wochen, um das Zusammenspiel der Strukturen wieder herzustellen.

Die Trainingstherapie ermöglicht dem Patienten den erreichten Behandlungserfolg zu stabilisieren. In einer bewusst erarbeiteten aufrechten Haltung wird die Muskulatur an entsprechenden Geräten trainiert. Dies findet anfänglich in der betreuten Kleingruppe statt. Ziel ist das eigenverantwortliche Trainieren des Patienten.

Link: Praxis Dr. Klug & Dr. Thiel