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McKenzie-Konzept/ McKenzie-Therapie, Maitland

Mulligan

Die Mulligan Therapie ist eine manualtherapeutische Mobilisationstechnik eines Gelenks, die unter aktiver Bewegung des Gelenkes durchgeführt wird. Es ist eine gelenk schonende Technik zur Verbesserung der Beweglichkeit, bei der absolute Schmerzfreiheit oberste Priorität hat. Der Therapeut führt hierbei eine gehaltene Zusatzbewegung durch, während der Patient das Gelenk aktiv bewegt.
Der Vorteil dieser Methode ist eine sofortige Verbesserung der Beweglichkeit und eine unmittelbare Schmerzlinderung im Gelenk.

McKenzie-Konzept/ McKenzie-Therapie

Der neuseeländische Physiotherapeut Robin McKenzie entwickelte eine eigene Methode zur Untersuchung und Behandlung von Wirbelsäulenschmerzen.
Aufklärung der Patienten
Schmerzbeseitigung und Zurückerlangen der Beweglichkeit
Erstellung von individuellen Selbstbehandlungsprogrammen zur Verhütung von Rückfällen Verhinderung von langwierigen Beschwerden
Bei der Untersuchung macht der Patient wiederholte Bewegungen und der Untersucher notiert hierbei das Schmerzverhalten.
Eine Bewegung kann Schmerzen verursachen. Die Wiederholung derselben Bewegung kann die Schmerzen jedoch verändern.
Schmerzen können, als unmittelbare Folge dieser wiederholten Bewegungen, sich reduzieren beziehungsweise ganz verschwinden.
Ferner können Schmerzen durch diese Testbewegungen von der Peripherie (zum Beispiel Bein) Richtung Wirbelsäule wandern. Man nennt dieses Phänomen „Zentralisation“.
Studien - sowohl bei akuten als auch chronischen Patienten - haben gezeigt, dass Patienten, deren Schmerzen durch bestimmte Bewegungen oder Haltungen im Bein zentralisieren, langfristig weniger Schmerzen, eine bessere Funktion und eine frühere Rückkehr in den Arbeitsprozess hatten.

Das Maitland® Konzept

Das Maitland® Konzept gehört zu den Manuellen Therapien in der Physiotherapie. Der Gründer und Namensgeber Geoffrey D. Maitland (Physiotherapeut) wurde 1924 in Adelaide (Australien) geboren. In den 1950er Jahren entwickelte er sein manualtherapeutisches Behandlungskonzept. Zentrale Prinzipien sind die Befundaufnahme, Beurteilung, Behandlung und Wiederbefundaufnahme von Funktionsstörungen im Gelenk-, Muskel-, und Nervensystem. Durch die immer wiederkehrende Befundung werden die Behandlung und weitere Therapieschritte spezifisch immer wieder für den Patienten angepasst.

Die Verknüpfung von Befunderhebung und Behandlung des Patienten mit den klinischen Erfahrungen des Therapeuten sowie den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sind die Besonderheiten dieses Konzeptes.

Neben passiven Gelenkmobilisationen und -manipulationen an den Extremitäten und der Wirbelsäule kommen neurodynamische Techniken, Muskeldehnungen, stabilisierende Übungen und individuell abgestimmte Heimprogramme zum Einsatz. Hierbei werden die Arbeitssituation und sportliche Aktivitäten des Patienten mit berücksichtigt.