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Neutraltherapeutische Behandlungsverfahren

Die Neuraltherapie ist ein Verfahren aus dem Bereich der Alternativmedizin zur Behandlung von Krankheiten. Dabei soll durch Anwendung eines Lokalanästhetikums das vegetative Nervensystem beeinflusst werden und Fernwirkungen entfalten.
Im Wesentlichen unterscheidet man zwei Behandlungsformen, die Segmenttherapie und die Störfeldtherapie.

Segmenttherapie

Bei der Segmenttherapie wird ein Lokalanästhetikum, in der Regel Procain, aber auch Lidocain oder Prilocain, in Form von Hautquaddeln oder an Ganglien im Bereich der entsprechenden Headschen Zonen der inneren Organe injiziert. Dabei soll die Wirkung über das vegetative Nervensystem im betroffenen Segment vermittelt werden.

Störfeldtherapie

Bei der sogenannten Störfeldtherapie handelt es sich um chronische Entzündungszustände, die den Gesamtorganismus „energetisch“ schwächen und Beschwerden in anderen Bereichen des Körpers erzeugen können. Die häufigsten Störfelder sollen sich in den Mandeln, Nasennebenhöhlen, der Zahn-Kiefer-Region, Schilddrüse und in Narben befinden. Huneke ging dabei von folgenden drei Grundsätzen aus:

  • Jede chronische Erkrankung kann störfeldbedingt sein
  • Jede Stelle des Körpers kann zu einem Störfeld werden
  • Jede Störfelderkrankung ist nur durch Ausschaltung des Störfeldes heilbar.

Durch gezielte Befragung und Untersuchung wird versucht, das Störfeld zu finden und durch Injektion eines Lokalanästhetikums die Störwirkung zu unterbrechen.

Die Neuraltherapie wird in der Regel durch naturheilkundlich orientierte Ärzte oder Heilpraktiker angeboten. Dem Heilpraktiker ist die Anwendung von Lidocain und Procain bis 2% und intracutaner Injektion (i. c. - die sog. Quaddel) in der gesunden Haut erlaubt.

Diese Form wird als die sogenannte Quaddelbehandlung bezeichnet. Wir verwenden hier in Abhängigkeit der Indikation außerdem Traumeel, Lymphomyosot, Discus-, Ubichinon-, und Coenzyme Compositum. Zum Unterspritzen von Narben in der Störfeldtherapie verwenden wir ausschließlich Lidocain.