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Trigger-Punkt-Behandlung

In den letzten Jahren haben wir die Erfahrung gemacht, dass viele Schmerzen nicht alleine aufgrund abgenutzter Gelenke oder eingeklemmter Nerven entstehen, sondern in der Muskulatur. Das heißt, dass Schmerzen durch erkrankte Muskulatur ausgelöst werden und oft Ursache zu hoher Belastung sind.

Derartige Muskelschmerzen gibt es am ganzen Körper, und viele Rücken-, Schulter-, und Kopfschmerzen oder auch Tennisellbogen werden durch erkrankte Muskulatur verursacht.Ebenso entstehen Leistenschmerzen bei Fußballern, chronische Zerrungen von Sportlern, sowie Knie- und Achillessehnenschmerzen der Läufer durch überlastete Muskeln.

Warum die muskulären Ursachen so lange unerkannt geblieben sind liegt daran, dass der Ort des Schmerzes in den meisten Fällen nicht gleichzeitig der Ort ist, an dem der Schmerz entsteht.

Was versteht man nun also unter einem Triggerpunkt?
Ein Triggerpunkt ist eine „empfindliche Stelle in einem verspannten Muskelstrang“. Überleitungsstellen zwischen Nerven und Muskeln erkranken durch Stress, wodurch einzelne Muskelfasern verhärten und zugleich verkürzen. Diese verhärteten Stränge komprimieren die Gefäße, was widerrum zu einer Verringerung der Blutzirkulation und einer verminderten Sauerstoffversorgung führt. Dadurch entstehen lokale Schmerzen, die entweder dauerhaft sind oder nur bei Bewegung oder Dehnung des Muskels auftreten.
Der Grund dafür, dass der Schmerz oft an anderen Körperstellen wahrgenommen wird, liegt darin, dass durch die ständigen Reize gewisse Schmerzübertragungssubstanzen freigesetzt werden, wodurch andere Schmerzbahnen aktiviert werden.

Die Triggerpunkte werden mit speziellen Handgriffen oder Nadeln therapiert, welche die Blutzirkulation an der Stelle verbessern und somit den Schmerz beeinflussen. Häufig ist die behandelte Stelle auch noch Tage nach einer Behandlung spürbar. Die Therapie hat sich besonders im Bereich der chronischen Erkrankungen bewährt.