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KGG

Was ist KGG?
Krankengymnastik am Gerät ist ein weiterer Therapieansatz der Physiotherapie, der sich besonders individuell auf die Bedürfnisse, bzw. Beschwerden des Patienten anwenden lässt.

Wirkung einer KGG?
Eine Krankengymnastik am Gerät ist eine aktive Therapieeinheit.
Diese erfolgt an speziellen Geräten oder als Funktionsgymnastik, Entlastungs- und Entspannungsübungen ergänzen die Behandlung.
Generell soll die Krankengymnastik am Gerät aber helfen, die Muskulatur aufzubauen, um so Ihren Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen, Rehabilitation zu fördern, Muskelfunktionen zu verbessern und Stützgewebe zu stärken.
Zudem gilt die Krankengymnastik am Gerät als ideale, passende Ergänzung zu artverwandten Trainings- und Therapiemethoden, wie der manuellen Therapie oder Krankengymnastik. Das ideale Ergebnis der Krankengymnastik am Gerät ist das Wiedererlangen der normalen Motorik, sowie der normalen Belastbarkeit des Bewegungsapparates und somit eine Alltagsgestaltung ohne Beschwerden.

Vorgehensweise einer KGG
Die KGG findet als individuelle medizinische Trainingstherapie meist nur in Kleingruppen, manchmal auch allein mit dem Physiotherapeuten statt.
Eine Einzeleinheit der Krankengymnastik beträgt 25 Minuten, eine Gruppenanwendung hingegen 60 Minuten.
Wie Sie hier schon erkennen können, ist Krankengymnastik am Gerät immer individuell, weswegen auch die KGG-Gruppen meist sehr klein ausfallen. Doch auch dem individuellen Therapie-Erfolg sind diese kleinen Gruppen sehr zuträglich. Wir verfolgen individuelle Ziele wie Muskelaufbau, Mobilisierung, Schmerzlinderung oder eine verbesserte Motorik.
Vor Beginn der Krankengymnastik am Gerät ist für alle neuen Teilnehmer/innen eine Einführung in die Geräte als Einzelbetreuung erforderlich und als Privatleistung zu bezahlen.
Die 25-minütige Einweisung a 15 Euro dient der individuellen Einstellung der Geräte und Kennenlernen des Patienten.

Wer übernimmt die Kosten für die KGG?
Ihr Arzt kann Ihnen die Krankengymnastik am Gerät verschreiben.
Dies ist dann wiederum die Voraussetzung dafür, dass die Krankenkassen die Krankengymnastik am Gerät zahlen.
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen meist zunächst bis zu 18 Sitzungen im Quartal, also 3x 6er Verordnung.
Sofern anschließend noch weiterer Bedarf attestiert wird, kann die Kassenleistung auch fortgesetzt werden.