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Systeme des Lebendigen

Schon 1896 erwähnt A.T. Still in seiner Definition der Osteopathie neben der Kenntnis der Anatomie und Physiologie auch die der Psychologie. Damit wurde die Ganzheitlichkeit der Osteopathie deutlich betont und physiologische Vorgänge in Zusammenhang mit psychischen Reaktionen gesehen. Aktuell finden auch in der klassischen Medizin sogenannte psychosomatische Erkrankungen immer mehr Beachtung und die Bedeutung der Psyche für unsere Gesundheit wird immer mehr erkannt und anerkannt.
In einer interdisziplinären Praxis arbeitet Günter Steinfurth eng mit einer Psychotherapeutin zusammen. Die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Psychotherapie und Osteopathie verblüffen und faszinieren ihn seit vielen Jahren und haben zur Entstehung dieses Kurses beigetragen.
Dieser Kurs richtet sich an Osteopathinnen und Osteopathen, die psychosomatische Erkrankungen besser verstehen und in ihre osteopathische Behandlung einbeziehen wollen.

Ziel des Kurses ist, dass die Kursteilnehmer+innen:

  • Verschiedene Ebenen der Behandlung von relevanten Drüsen und Hirnarealen beherrschen und optimal einsetzen können,
  • grundlegende Stress-Theorien und Grundlagen der Psychosomatik kennenlernen,
  • wichtige Strukturen und Funktionen des endokrinen Systems, des Immunsystems und des Nervensystems aus osteopathischer Sicht verstehen,
  • die grundlegende Vernetzung dieser Systeme kennen und in ihre Arbeit integrieren können,
  • die Auswirkung der Systeme auf die Psyche des Patienten verstehen und in der Arbeit berücksichtigen und integrieren können
  • Kommunikative Ansätze zum Umgang mit entsprechenden Patienten kennen lernen

Im Zentrum der praktischen Übungen stehen fasziale, vaskuläre und neurale Behandlungsansätze für relevante Bereiche des Immun-, Hormon- und Nervensystems.